Aktuell: Black&White beim Stand up 2009 für die Millenniums-Entwicklungsziele
An der Jenaplanschule organisierte die Black&White-Schulgruppe einen Workshopfür die höheren Klassen als Stand up Aktion: Was können die Schüler selbst beitragen zur Überwindung von Armut in Afrika? Das diskutierten die Schüler nach einem Fachvortrag in verschiedenen Gruppen.
Die Initiative Black&White und ihre Musikgruppe unterstützte die Suhler Gruppe ebenso beim Stand up wie eigene Aktionen in Mühlhausen, Wanfried und Eschwege am 16.+17. Oktober. Hier bei der Aktion im thüringischen Mühlhausen:

Hunderte gaben in Mühlhausen und Eschwege ihre Stimme für die Millenniums-Entwicklungsziele, hefteten ihr Namen an das Banner der UN-Millenniumskampagne.

Die Werra-Rundschau, die Lokalzeitung der Region, berichtete auf der ersten Seite der Zeitung und half die Kampagne weiter bekanntzumachen:
Wir hoffen, dass wir im nächsten Jahr im Oktober als Black&White gemeinsam in mehr Städten noch einen größeren Beitrag zur Duchsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele leisten können. Meldet Euch, wenn Ihr mit uns daran arbeiten wollt.
Laduma - Fußballfieber mit IQ: Bei der Siegerehrung mit Schülerinnen und Schülern aus vielen deutschen Städten im Ikea-Restaurant in Würzburg trommelte, tanzte und sang Black&White und führte mit einem Powerpointvortrag in die Lebensbedingungen Afrikas und die afrikanisch-europäischen Beziehungen ein.
Dieser mutige Pfarrer verdient alle Unterstützung!Ein christlich-muslimisches Friedenshaus in Nigeria schaffenWagen mit Bergen von Leichen. Tote Christen, die im Norden Nigerias von Muslimen getötet worden waren. Der katholische Pfarrer Ifeanyi gab ihnen die letzte Segnung. Und dieses grausame Erleben vor Jahren motivierte ihn zu dem, für das er sich seither mit aller Kraft einsetzt: Was kann ich tun, damit das grausame Morden zwischen Christen und Muslimen in Nigeria ein Ende hat. Und da setzt er nicht auf Hass, Krieg und Gewalt gegen Muslime, sondern auf Verständigung: Er will mit anderen Christen und Muslimen zusammen ein christlich-muslimisches Friedenshaus in Nigeria errichten. In der im Aufbau befindlichen Black&White-Zukunftswerkstatt Wan(n)Fried(en) in der ehemaligen Polstermöbelfabrik in der Bahnhofstrasse stellte der nigerianische Pfarrer, der seit Jahren in Wanfried in der Urlaubszeit Pfarrer Schmitt vertritt, sein Projekt vor: Er stellte Nigeria vor, dass mit über 120 Millionen Menschen bevölkerungsreichste Land Afrikas. Ein Land mit riesigen Ölvorkommen, die von den großen internationalen Ölkonzernen, allen voran Schell ausgebeutet werden. Im Land profitiert nur eine kleine Elite von dem Rohstoffreichtum, während 70 Prozent der Menschen in absoluter Armut leben. Christen und Muslime sind beide große Bevölkerungsgruppen, wobei Christen vor allem im Süden und Muslime im Norden leben, Menschen beider Religionen aber als Minderheiten auch in den von der anderen Religion dominierten Gebieten. Die Gewalt richtet sich zumeist gegen diese Minderheiten. Sie wird auf muslimischer, aber auch christlicher Seite vor allem von jungen Menschen getragen, deren Leben von Perspektivlosigkeit geprägt ist.
Pfarrer Ifeanyi räumte nämlich ein, dass auch Muslime von Christen getötet werden, vor allem in Racheaktionen. In seiner Doktorarbeit stellt er heraus, dass sowohl die Bibel als auch der Koran einerseits Passagen hat, die Gewalt rechtfertigen und andererseits Passagen, die jede Gewalt ablehnen. Fanatische Strömungen beider Seiten würden sich auf diese Gewaltpassagen berufen, während es genauso auf Friede setzende Strömungen gebe, die sich auf die Aussagen in Bibel und Koran berufen, die absolute Friedfertigkeit fordern. Ob er Muslime kenne, die sich wie er für das christlich-muslimische Friedensprojekt einsetzen? Ja war seine hoffnungsfrohe Antwort auf diese Frage von den Zuhörern. Die Initiative Black&White ruft die Wanfrieder und vor allem die Menschen, die Pfarrer Ifeanyi kennen und schätzen, auf, sein mutiges Projekt zu unterstützen. In einer Welt, in der es immer mehr Spannungen zwischen Christen und Muslimen gibt und sich Feindbilder auf beiden Seiten gefährlich ausbreiten, sind Menschen, die neue Wege der Verständigung zwischen Christen und Muslimen gehen, für unser aller Zukunft dringend nötig. Der Gewaltspirale müssen wir eine Friedensspirale entgegensetzen, so Black&White. Die Initiative wird mit ihren Möglichkeiten Pfarrer Ifeanyi wie die weltweite christlich-muslimische Verständigung nach besten Kräften fördern. Missio (www.missio.de) macht den Einsatz für christlich-muslimische Verständigung gerade zu ihrem Schwerpunkt.
Hallo, danke für Euer Interesse. Hier unterrichten wir Euch über die Ziele und den Aufbau unseres Black&White-Zukunfts-Netzwerkes. Es besteht aus Black&White-Gruppen, der im Aufbau befindlichen Zukunftswerkstatt Wan(n)Fried(en) und Partnern. Auf dieser Seite fassen wir unsere Ideen zusammen; da könnt Ihr schon sehen, ob das etwas für Euch ist. Schrittweise werden wir die anderen Rubriken dieser Homepage ausfüllen. Wer beitragen will, ist sehr willkommen. Aus Suhl erreichte uns der Bericht der Black&White-Gruppe an der Jenaplanschule (siehe Black&White-Gruppen). Über unser erstes Schüler- und Jugendtreffen berichten wir auf der Seite zur Black&White-Zukunftswerkstatt Wan(n)Fried(en). Wer sich über die Auftritte der Musikgruppe informieren will, findet alles auf einer Extra-Homepage: www.blackandwhite-schwarzundweiss.de. Lasst uns alle beitragen zu mehr Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Afrikanern und Deutschen und Europäern: Wir haben nur eine gemeinsame Zukunft und dies braucht Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden.
Black&White-Netzwerk:
Gemeinsames Ziel ist es, zur Verständigung und Zusammenarbeit zwischen Afrikanern und Deutschen beizutragen. Insbesondere zusammenzuarbeiten zur Verwirklichung der Menschenrechte im Sinne der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte und in den nächsten Jahren insbesondere zur Umsetzung der Millenniums-Entwicklungsziele (MDGs), v.a. in Afrika, Deutschland und Europa.Das Black&White-Netzwerk wollen wir gleichzeitig in Deutschland und in Afrika aufbauen. Es soll bestehen aus Black&White-Gruppen in Deutschland und Afrika und dort wiederum in Städten, Regionen und Schulen, unterstützt von überregionalen Arbeitsgruppen und dem Black&White-Zentrum.In Deutschland wird das Netzwerk von der „Initiative Black&White e.V.“ organisiert und koordiniert, in Afrika von Black&White-Vereinen in den verschiedenen Ländern. Sie bauen als Basis für den Aufbau der Black&White-Gruppen und ihre Koordination in den jeweiligen Ländern ein Black&White-Zentrum auf. Das Netzwerk organisiert und vermittelt dazu direkte Projektkooperation zwischen Afrikanern und Menschen in Deutschland. Es ist zudem überparteilich menschenrechtspolitisch aktiv und organisiert Öffentlichkeitsarbeit, Lobbyarbeit und Aktionen für politische Entscheidungen im Sinne der globalen Menschenrechte und MDGs auf den verschiedenen politischen Ebenen, den Städten, Regionen, Ländern und übernationalen Staatengemeinschaften (Europäische Union, Afrikanische Union und Vereinte Nationen).
Das Black&White-Netzwerk und seine Gruppen
Ø fördern persönliche Kontakte, Informationsaustausch und Meinungsaustausch zwischen Deutschen und Afrikanern Ø informieren sich über die Lebensbedingungen in Afrika und machen sie bekanntØ informieren sich über die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Afrika und Deutschland und Europa, heute und in der Vergangenheit
Allgemeine Zielsetzung und Organisation des Netzwerkes
Ø machen die Millenniumsziele bekannt und den Stand ihrer Umsetzung in Afrika, Deutschland und EuropaØ organisieren direkte Projektzusammenarbeit und UnterstützungØ entwickeln Aktivitäten für die Unterstützung der Millenniumsziele in Afrika und zur Verwirklichung der Allgemeinen Erklärung der MenschenrechteØ suchen die Diskussion mit den zuständigen Politikern und den Parteien über die Millenniums-Entwicklungsziele und Deutschlands Beiträge zur Umsetzung der Millenniumsziele, vor allem auch des achten Millenniumsziels: Eine globale Partnerschaft im Dienste der Entwicklung.

Die Träger des Netzwerkes:
Black&White-Gruppen in Schulen, Städten, Regionen und in Afrika
Vorschläge für ihre Arbeitsfelder·
Öffentlichkeitsarbeit:
o Bekanntmachung der Millenniumsziele in ihrer Einrichtung und Regiono Informationen beschaffen über das Leben in Afrika und die afrikanisch-deutschen und europäischen Beziehungen und diese in der Einrichtung und Region verbreiteno Politische Vertreter der Region auffordern, sich für die Umsetzung der Millenniumsziele in Afrika und Deutschland einzusetzen
o Dafür werben, dass die Einrichtung, Schule, Stadt, Region Mitglied im Netzwerk wird und ein Programm für die Einrichtung, Schule, Stadt oder Region verabschiedet für ihre Beiträge zur Verwirklichung der Millenniumsziele, v.a. in Afrika, Deutschland und Europa·
Projektarbeit:
o Gegenseitige Unterstützung von Projekten in Afrika und Deutschlando Kontakte unterhalten und pflegen mit afrikanischen Partnern·
Zusammenarbeit mit anderen Black&White-Gruppen und dem Zentrum zu Fachgebieten (Schule, Bildung, Gesundheit, etc.) und Ländern (Kamerun, Uganda, etc.) sowie gemeinsame Projekte oder Projektunterstützung
Black&White-Zentrum in Wan[n]fried[en]
Ø regt den Aufbau von Black&White-Gruppen an, unterstützen sie und unterstützen ihre Koordination
Ø initiiert den Aufbau von überregionalen Arbeitsgruppen
o Zu Fachgebieten:Bildung, Gesundheit, Ernährungssicherheit, Frieden und Gewaltlose Konfliktlösung, Umweltsicherheit, Armutsüberwindung, Menschenrechte-Demokratie-Rechtsstaatlichkeit
o Zu Ländern:in Afrika zu Deutschland und den anderen afrikanischen Ländern mit Partnergruppen, hier zuerst zu den Ländern, in denen es Partnergruppen gibt: Uganda, Kamerun, Elfenbeinküste, Ghana, Kenia, Burundi und auch zu Deutschlands Afrika-BeziehungenØ organisiert Verbindungen zu den afrikanischen Partnern und unterstützen die ProjektzusammenarbeitØ organisiert die zentrale HomepageØ versendet den Black&White-NewsletterØ organisieret Netzwerk-Kongresse und Bildungsveranstaltungen in Wan[n]fried[en]
Ø unterstützt den Aufbau von Zentren in afrikanischen Ländern